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ERFAHRUNGSBERICHTE

Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte von KlientInnen. Sie beschreiben, was sie zu mir geführt hat und was sich nach der gemeinsamen Arbeit verändert hat.

Testemonials - Erfahrungen meiner KlientInnen

Jede Geschichte ist einzigartig, so wie die Menschen, die zu mir gekommen sind. Viele sprechen nicht gerne über solche Themen. Dennoch haben sich manche meiner KlientInnen damit einverstanden erklärt, ihre Erlebnisse hier mit anderen zu teilen. Das freut mich sehr, denn ich bekomme immer wieder bestätigt, wie wertvoll es ist, zu lesen, dass es anderen ähnlich geht bzw. ging und wie sie damit fertig geworden sind.

"Trotz Führerschein war ich kilometerweit entfernt vom Autofahren"

„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“ Dieses Zitat von Dietrich Bonhoeffer trifft meine Fahrangst am besten.

Manche Aufgaben sind schwer, manche Aufgaben, wie das Autofahren schienen unmöglich. Dazu kamen die quälenden Fragen, auf die ich einfach keine Antworten fand. Warum habe ich Angst? Wie kann ich trotz der Angst fahren? Wie komme ich aus dem Teufelskreis? Denn bekanntlich verstärkt Vermeidung die Angst.
Nachdem ich mich jahrelang davor gedrückt habe, meinen Führerschein zu machen, hatte ich ihn nun endlich. Theorie und Praxis hatte ich beim ersten Anlauf bestanden, doch trotzdem war ich kilometerweit entfernt vom Autofahren. Während der Fahrstunden hatte ich Angst. Jeder sagte mir, das ist normal und geht weg sobald ich praktische Erfahrungen sammeln würde. Leider war es so, dass sich der Hund in den Schwanz biss. Ich wäre gerne gefahren, doch die Angst war so groß, dass es für mich unmöglich war, in diesem Zustand zu fahren. Jedes Mal mit Magenschmerzen und verschwitzten Händen am Lenkrad sitzen, dabei mit der Konzentration absurden Horrorszenarien ausgesetzt, das wollte ich weder mir noch meiner Umwelt antun.
Nach 3 Monaten beschloss ich, dass nur zwei Wege möglich waren. Der erste Weg war die Vermeidung und das eingestehen, dass ich das, was ich gerne wollte, nicht machen würde. Warum? Weil die Angst nicht greifbar, nicht verständlich und einfach ermüdend war. Der zweite Weg war, mich der Angst zu stellen und zu verstehen, woher diese kommt, warum diese da ist und was anstelle der Angst da sein könnte. Somit machte ich mich auf die Suche nach Hilfe in meiner Umgebung und fand sie.

Nach einem ausführlichen Telefonat traf ich mich mit Frau Caillé. Wir haben zunächst über die Angst gesprochen, sie greifbar gemacht und ergründet, zu welchen Anteilen, in welcher Form und warum ich sie benötige. Dazu kamen die Anteile, die ich persönlich benötige, wie Sicherheit, Vertrauen in mich selbst, Ruhe und Zuspruch. Ergänzt mit vielen praktischen und auf mich zugeschnittenen Tipps und Tricks war ich am Ende des Tages sehr gut ausgestattet.

Nach fast zwei Wochen kann ich sagen, dass ich regelmäßig fahre und manchmal sogar gerne. Ich habe mir einen Plan erstellt, meine Übungsstrecken definiert, und fühle mich von Tag zu Tag sicherer – was mich anspornt, am Ball zu bleiben. Ich hätte niemals gedacht, dass ich die Fahrangst so schnell in den Griff bekomme. Der Auftakt ist definitiv getan und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, diesen Weg zu gehen. Das Autofahren, was mich jahrelang gequält hat, gehört nun zum Alltag dazu. Ich freue mich sehr auf den Tag, an dem das Autofahren eine Selbstverständlichkeit ist, und bin mir sicher, dass ich dieses Ziel sehr bald erreichen werde. 

Frau Caillé ist sehr effizient, einfühlsam und professionell – ein wahrer Glücksgriff.

JanaIna aus Frankfurt

"Ich liebe Herausforderungen. Ich will meine Fahrangst bekämpfen."

8.12.2017
„Weiblich, ledig, 51, ansehnlich, sucht Mann mit Auto.
Ich liebe Herausforderungen. Ich will meine Fahrangst bekämpfen.“
Stellen Sie sich vor, Sie würden diese Kontaktanzeige lesen.
Wie? Kein Bungeejumping, kein Sprung mit dem Fallschirm aus 8000m.
„Ich will meine Fahrangst bekämpfen.“, klingt nicht besonders spektakulär. Ist es aber.

Denn man muss sich seiner Angst stellen. Aug in Aug. Man muss sie annehmen, man muss mit ihr arbeiten.
Raus aus der gewohnten Komfortzone, mit den eingefahrenen Ausreden, die einem mehr und mehr Lebensqualität rauben. Wie genietete Blechplatten, die deinen Lebensradius und dich einengen, bis du fast keine Luft mehr bekommst.
Rein in die Angst, und schließlich raus aus der Angst. Das Gefühl umkehren in Begeisterung, das Autofahren wieder zu einem Teil deines Lebens zu machen.

Wow. Das konnte ich mir ja überhaupt nicht vorstellen, vor dem Termin mit Frau Caillé.
Was war der Auslöser, diesen Schritt in diese Richtung zu wagen?
Eine neunzigjährige Dame, die ich betreue. Sie sagte: „Über Ihre Fahrangst müssen wir nochmal sprechen.“ Sie hatte es wieder vergessen. Ich nicht. Ich sprach zwar nicht mehr mit ihr, trat dafür mit mir in den Dialog.
Und der Stein begann zu rollen.
Der Termin mit Frau Caillé war schneller vereinbart, als mir lieb war.
Einen ganzen Tag, an dem es nur um mich ging.
Ich stieg in ihr Auto auf den Fahrersitz. Das erste, was ich sah war der Kilometerstand der in leuchtenden Ziffern Tag, Monat und Jahr meiner Geburtsdaten verkündete. Ein Zeichen.
Wir sind in beinahe acht Stunden der Sache auf den Grund gegangen. Ich habe geweint, ich habe gelacht.

Meine Idee zunächst war: Hypnosesitzung, zack, Angst weg und zack, fahren wie eine Göttin.
Keine Hypnose könnte das schaffen, aber ich kann es Schritt für Schritt schaffen.
Schritt für Schritt.
Es gab keine Hypnosesitzung, dafür stellte ich mich mir selber.

Später beim Fahren zeigte Frau Caillé mir wertvolle Kniffe, wie ich mich noch sicherer fühle.
Enttäuschung kam auch, weil ich dann doch erst wieder einmal Angst bekam vor Unterführung und Hochstraße. Ich war an diesem Punkt überzeugt, heute keinen Meter mehr zu fahren und wollte nur noch nach Hause.
Frau Caillés Taktiken als Coach riefen meine Stärken wieder zurück.
Ich fuhr die Unterführung und landete mitten im Feierabendverkehr in der Stadt und schließlich auf der Autobahn. Dann fuhr ich uns nach Hause – ohne Navi, denn ich kannte den Weg.
Erfolgserlebnis. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, spazierte ich noch etwas durch unseren Stadtteil.

Den Abendtermin, tanzen zu gehen, sagte ich ab, denn ich war erschöpft.
Ich ließ den Abend ohne Grübeln ausklingen, ging früh zu Bett.
In der Nacht träumte ich wirres Zeug von Verkehrssituationen.
Als ich in aller Herrgottsfrühe erwachte, war der Entschluss gereift, noch ein paar Fahrstunden hier vor Ort zu nehmen.
Und mit meinem Mann an meiner Seite zu fahren.
Am Montag werde ich mich anmelden und genau schildern, was ich brauche. Das kann ich jetzt und ich weiß es jetzt. Jetzt geht es nicht mehr um Angst, sondern darum, Praxis zu erlangen. Schritt für Schritt.

Der Stein rollt weiter.

10.12.2017
Heute bin ich wieder gefahren. Ich habe in meinem Tempo, also ohne mich unter Druck setzen zu lassen, alles vorbereitet.
Obwohl ich heute mehr als am letzten Sonntag und am Donnerstag, als Frau Caillé da war, meine Nervosität spürte, hab ich es gewagt.
Mein Mann meinte es wieder gut, und ballerte mich mit Tipps zu, bevor ich überhaupt los gefahren bin. Ich bat ihn, mich erst einmal anfangen zu lassen. Prompt vergaß ich, meine Spiegel einzustellen.
Auto wieder aus. Dann ging es los.
Und siehe da, ich fuhr sicher und souverän durch die 30er Zone. Ich sagte mir laut vor, wo Gefahrenstellen auftauchten und was ich dann machen muss. Selbst Frau Caillé hätte gestaunt, wie vorbildlich ich mich bei rechts vor links verhielt. Runter vom Gas, wenn mir ein Auto entgegen kam auf der anderen Spur, kaum geschaltet, erst Kupplung dann schalten, erst Leerlauf dann Gang. Wir kurvten zweimal durch den Stadtteil.
Ich parkte noch rückwärts ein in eine Parkbucht zwischen zwei Autos. Da tat ich mich heute schwer, weil prompt im Vorgang rechts und links Autos heranfuhren. Zunächst wurde ich nervös, hatte den Impuls auszusteigen und meinen Mann machen zu lassen. Nach zwei Anläufen jedoch stand der Wagen genau mittig zwischen den Autos.
Mein Mann war danach sogleich mit Tipps zur Stelle. Ich bat ihn, es für heute gut sein zu lassen, denn jetzt will ich dieses positive Gefühl genießen. Sicher wird das das nächste Mal die erste Frage sein, die ich stelle: „Du hör mal, wie war das mit dem Tipp fürs rückwärts einparken, den du mir geben wolltest?“

Ich bin stolz auf mich. Hab ich gut gemacht!

15.1.2018
(…) Als ich gestern das Tagebuchblatt verfasste, hatte mich die Angst im Griff. Aber ich habe schon viel über mich gelernt. Welche Strategien ich anwenden muss, was mir hilft.

Mal in Schritten dargestellt:
1. Schritt: Die Gedanken und inneren Stimmen, geleitet durch Angst,  kommen lassen, gehen lassen, ohne sie festzuhalten oder zu werten. Meinem verletzten Kind sagen, dass ich auf es aufpasse, und das es bei mir sicher ist, weil ich mich um alles kümmere.
2. Schritt: Ins Auto einsteigen, alles sorgfältig einstellen. Mir Zeit nehmen auf dem Fahrersitz anzukommen.
3. Schritt: tief durchatmen und lächeln.
4. Schritt: Losfahren und beobachten, wie es  wie am Schnürchen läuft. Lächeln.
5. Schritt: Den eigenen Erfolg anerkennen, Freude zulassen, kleine Fehler nicht aufbauschen.
6. Schritt: Nächsten Fahrtermin planen.

19.1.2018
(…) Habe mein gesamtes Fahrtagebuch gelesen. Es geht mir etwas besser, zeigt es mir doch meine enormen Fortschritte. Vor allem in einem Zeitraum, den ich nicht zu hoffen gewagt hätte.(…)

28.1.2018
(…) Ich rief mir meine Stärken hervor, fuhr selbstbewusst auf Autostraßen und Autobahnen auf und ab.
Kleine Fehler verzieh ich mir sofort. Ich wurde mir darüber bewusst, wie souverän ich die Spur hielt, wie ich mich an die Verkehrslage anpasste, mich an Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt, wie ich mich an den Verkehrsregeln orientierte und andere Teilnehmer berücksichtigte.
Natürlich begleitete mich die Angst auf der Autobahn, auch wenn ich nun bis 120 km/h erreiche. Aber warum eigentlich? Ich war froh, als ich abfahren konnte und Überland weiter fahren musste. Hier habe ich bereits keinerlei Ängste mehr, zumindest in Begleitung. Und ich begriff: Wenn ich mich auf den Verkehr konzentrieren muss, mache ich alles richtig, fahre angemessen schnell und fühle mich auch in herausfordernden Situationen sicher und meistere sie selbstbewusst. (…)
Es ist ein echter greifbarer Fortschritt zu spüren. Steigerung der Selbstsicherheit.

16.4.2018
Nachdem ich (…) auch noch einmal mit Frau Caillé telefonierte, was mir sehr geholfen hat, sind wieder ein paar Wochen vergangen. Eine Zeit, in der ich bereits alleine unterwegs war, und 280 km nach Leverkusen gefahren bin und nach ein paar Tagen auch wieder zurück.
Was soll ich sagen. Es klappt alles wunderbar. Bis auf ein paar Feinheiten, die immer noch aus Mangel an Routine herrühren, halte ich mich für eine umsichtige, vorrausschauende Fahrerin, der andere Verkehrsteilnehmer am Herzen liegen, die aber mittlerweile darauf achten muss, auf der Autobahn die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Ich tu es nicht deshalb nicht, weil mir das wurscht ist, sondern eher weil es gerade „läuft“ und ich nicht darüber nachdenke. Doch ich gelobe Besserung und Achtsamkeit.
Ich bin durch Starkregen gefahren, stand im Stau, war in der Tiefgarage. Die Devise „machen“ verhalf mir zu meinem Erfolg.
Die Angst ist weg. Geblieben ist der Respekt.

8.5.2018
Seit Freitag bin ich stolze Besitzerin eines Opel Corsa Bj. 2003 in Toppzustand.
Heute bin ich das erste Mal mit meinem KNURR, wie ich das Auto liebevoll getauft habe, eine längere Strecke auf der Autobahn gefahren. Alleine. Mein nächstes Etappenziel ist erreicht. Das nächste wäre dann die Fahrt alleine zu meiner Freundin, welche für November angedacht ist. Im Juni fahre ich mit meinem Mann, da werde ich einen Teil der Strecke absolvieren.
Ich bin so stolz und fühle mich irgendwie frei. Nun gehöre ich dazu. Ich denke, ich bin angekommen. Vor dem Fahren kribbelt es noch unangenehm im Bauch. Das wandelt sich aber, da mein Hirn schnell merkt: es gibt keinen Grund. Meine Dämonen sind auch ganz beeindruckt von meiner Entwicklung und verhalten sich ganz ruhig
Ich fasse mal eben kurz zusammen:
Von null auf KNURR in sechs Monaten.

2.11.2018
Beinahe ein Jahr ist es her, als ich mich an Frau Caillé wandte, um meine Fahrangst anzugehen.
Stück für Stück habe ich mich dem Ziel genähert. Viele Tränen sind geflossen, immer wieder kleine Erfolge ließen mich euphorisch in Jubel ausbrechen.
All das hat sich mehr als gelohnt. Obwohl ich oft der Verzweiflung nahe war. Enttäuscht von meinen schwachen Leistungen, meinen Schwächen, ich habe nicht aufgegeben.
Mein letztes Ziel war, ohne Beifahrer, alleine, mit meinem eigenen Auto zu meiner Freundin zu fahren, die etwa 650 km von hier lebt. Und was soll ich sagen – letzte Woche habe ich diese Hürde genommen!

Alle Ziele sind erreicht. Ab sofort gibt es nur noch Wege!

Vielen Dank. Sie haben mich oft begleitet im letzten Jahr, ohne es zu merken, schätze ich. Nicht nur bei unserem Treffen oder unseren Telefonaten. Danke, Frau Caillé.

Ariane D., Ludwigshafen, Seniorenbetreuerin

"Ist es wahr, dass ich gerade über die Autobahn ohne Angst, große Anspannung und Panik gefahren bin?"

Ich möchte laufen, ich möchte still stehen, ich möchte jubeln, ich möchte nichts sagen, ich möchte jemanden alles erzählen, ich möchte alles für mich behalten…..Die immer wiederkehrenden Gedanken sind: könnte es echt wahr sein, dass ich keine Panik mehr habe? Bin ich da gerade über die Autobahn gefahren? Kann es wahr sein, dass es mir geholfen hat? Das war es?…
Ich fühle mich anders, fühle mich wach, wie aufgeweckt, leicht und aufgeregt – gleichzeitig schaue ich mich um und fühle mich wie in Watte, surreal, etwas taub, ganz ruhig.
Also bin ich auch erst mal ruhig. Schaue herum, versuche den letzten drei Stunden nachzuspüren – nein, eigentlich will ich aufspringen, jubeln, das nächste Auto anhalten und dem Fahrer sage: entschuldigen Sie ich brauche mal kurz ihr Auto um über die Autobahn zu fahren!!
Was ist gerade geschehen? So viele Gedanken habe ich gedacht, erlebt, so „in mir gewesen“ und dann fahre ich noch über die Autobahn…was ist gerade geschehen mit mir?
Ich laufe durch die Straßen, ruhig und selig, glücklich und geschafft. Still sitzen kann ich jetzt gerade noch nicht.
Immer wieder die Gedanken „wie krass ist das denn“.

Ist es wahr, dass ich gerade über die Autobahn ohne Angst, große Anspannung und Panik gefahren bin? Wird es bleiben? Wird es das nächste Mal auch so sein? Baustellen, engen Situationen….
Sofort kommen Zweifel, denn es kann nicht sein. Kann ich diesem Jubel-Gefühl vertrauen? Kann ich den guten Autobahnerlebnissen in der letzten Stunde vertrauen?
Es kann nicht sein….aber dann ist da dieses ruhige, leichte Gefühl in mir, was gerade noch stärker ist: mein Paddel, meine Sonne und das Meer. Ich mag jetzt gerade nicht über Zweifel nachdenken.
Mag gar nicht groß nach-denken, mag einfach nur den Moment genießen. Dieses Wohlgefühl genießen, was so unglaublich stark in mir ist.
Wieder und wieder muss ich tief Ausatmen.

Das Bild der Seelenschalen kommt mir immer und immer wieder. Es passt so zu mir, es war so eine Erleichterung dort meine Ängste und Nöte rein zugeben. Überwältigend. Wohltuend.
Das Bild und das Gefühl wird auf jeden Fall bleiben.
Das Positive in den Vordergrund stellen und das Positive genießen – und aufschreiben. Wow….kann ich das überhaupt? Das muß ich tun. Auch: so wohltuend.
„Raum geben“ – das ist als Gefühl und als etwas, was ich mir gönnen darf, ganz präsent. Abstand beim fahren, Raum geben, innerlich und äußerlich den Raum spüren….immer wieder neu schaffen..dadurch ruhiger werden, freier werden in mir, um mich herum….
Passt zu mir – nicht nur beim Autofahren. Ich muß nichts… (neuer Gedanke!)
Und das alles im Auto, wie abgefahren ist das denn eigentlich gewesen. Das war gut!
Ich möchte die Welt umarmen und doch einfach nur für mich sein. Ist gerade richtig so. Einfach so.
Vielleicht ist es immer so nach drei so intensiven Stunden. Ich fühle mich sehr verbunden, unglaublich dankbar, dass Sie es waren. Das ich Sie übers Internet gefunden habe…gerade so und das ich diese Reise auf mich genommen habe. Ich habe so etwas anderes erwartet…aber das ist egal jetzt.
Ihre Art und Weise war genau passend für mich. Unglaublich professionell, gerade heraus, warm, herzlich und so positiv. Ich danke Ihnen von Herzen, Sie haben mir sehr geholfen!
War die Tankpause eigentlich genau so eingeplant? Gut der Tank war leer…aber es war eine Pause genau an der richtigen Stelle.
Danke!
A.J., Teneriffa

Anm. S.C.: Ein solch intensives Erleben kann durchaus das Ergebnis einer Hypnosesitzung mit anschließendem Umsetzen dieser neuen Impulse im Fahr-Erleben sein. Natürlich kann dieser „Rausch“ nicht ewig so bleiben. Und Frau J. meldete mir einige Wochen später zurück, dass sie ihn mittlerweile weniger spüren kann und wieder die alten Sorgen auftauchen, ob sie es schafft. Das ist ganz normal. Doch sie fährt nach wie vor und es funktioniert – entgegen aller Befürchtungen. Denn es hilft enorm, wenn man mal erlebt hat, dass Fahren sich auch ganz anders anfühlen kann. Die Sicherheit, dass das auch so bleiben kann, kommt dann Stück für Stück mit dem Fahren und der Übung.

"eine schlechte Fahrerfahrung, die mich in dem festen Glauben ließ, dass ich niemals eine gute Fahrerin werden würde..."

Obwohl ich bereits seit meinem achtzehnten Lebensjahr meinen Führerschein habe, lag meine Fahrerfahrung bis vor ein paar Monaten fast bei Null. Kurz nach dem Bestehen meiner Führerscheinprüfung machte ich direkt eine schlechte Fahrerfahrung, die mich in dem festen Glauben ließ, dass ich niemals eine gute Fahrerin werden würde. Mein Führerschein diente fortan ausschließlich als Ausweisdokument. Dies war mehr als zehn Jahre lang eigentlich kein Problem, da ich in Großstädten mit guten öffentlichen Verkehrsmitteln wohnte; aufgrund eines bevorstehenden Auslandsumzugs in eine Gegend ohne ÖPV wuchs aber der Druck, mich doch endlich wieder ans Steuer zu setzen. Die Vorstellung allein bereitete mir furchtbare Angst: sicherlich würde mich das Fahren vollkommen überfordern und ich würde sofort jemanden an- oder überfahren. Mir war es ein Rätsel, wie so viele Menschen ganz einfach jeden Tag ins Auto steigen, als sei es vollkommen normal und einfach.
Frau Caillé hat mir bewiesen, dass es in der Tat vollkommen normal und einfach ist. Sie hat mir nicht nur spielend leicht meine Angst genommen, sondern es sogar geschafft, mir Freude am Fahren zu vermitteln. Inzwischen fahre ich regelmäßig und gerne – sogar im Linksverkehr und auf unbekannten Strecken. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass mir damit ein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, den ich ein Jahrzehnt lang für unerreichbar hielt. Ich danke Frau Caillé vielmals für ihre tollen Therapie- und Fahrstunden.
Sylvie M. aus Hammersbach (Hess.)

Anm. S.C.: Frau M. fährt mittlerweile schon – wie sie schreibt – problemlos in Jamaica, außerdem fuhr sie bereits durch Mailand, die italienischen Alpen und Frankfurt, was sie sich vor einem Jahr nie hätte träumen lassen.

"Ich fahre jetzt sogar Autobahn und in das Parkhaus am Frankfurter Flughafen!"

Meinen Führerschein habe ich seit 18 Jahren, doch regelmäßig gefahren bin ich nie. Da wir in der Stadt wohnen, konnte ich fast alles zu Fuß oder mit dem Stadtbus erreichen. Die Autos, die wir gekauft haben, hat mein Mann genutzt, um zur Arbeit zu fahren. 

Zunächst habe ich mich noch sporadisch ans Steuer gesetzt. Doch mit der Geburt meiner ersten Tochter habe ich dann ganz aufgehört zu fahren. Das ging so weit, dass ich selbst als Beifahrerin Probleme hatte und ernsthaft überlegte, ganz auf Bus und Bahn umzusteigen. 

Ohne es wirklich zu bemerken, habe ich mich selbst immer weiter eingeschränkt: Den Gedanken, in einer anderen Stadt zu arbeiten, habe ich gleich verworfen. Die Pendelei mit den Öffentlichen hätte einfach zu lange gedauert. Auch ein Umzug außerhalb des Stadtbusgebietes kam für mich nicht in Frage, da ich ja dann hätte Autofahren müssen. Spontane Ausflüge in die weitere Umgebung konnte ich nie machen, obwohl ich sehr unternehmungslustig bin. Die Angst war wie eine Mauer, die meinen Bewegungsradius begrenzte.

Die Wende kam, als meine 3jährige Tochter eines Tages ganz aufgeregt auf ein vorbeifahrendes Auto zeigte und rief: „Mama, Mama, da sitzt eine Frau am Steuer. Sie LENKT!“ Das war für mich der entscheidende Punkt zu sagen: Ok, du musst etwas ändern, wenn deine Tochter schon meint, Frauen am Steuer seien etwas Außergewöhnliches!

Über Umwege bin ich dann zu Frau Caillé gekommen und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden übertroffen. Zum Zeitpunkt unserer Treffen war mein Mann gerade verreist, sodass ich das Auto zur Verfügung hatte. Gleich nach dem ersten Treffen mit Frau Caillé bin ich alleine zu Aldi gefahren, tags darauf sogar eine unbekannte Strecke.Bei unserem zweiten Treffen sind wir schon zum Frankfurter Flughafen gefahren: mehrspurige Autobahn, schneller Links-Verkehr, LKW-Kolonnen…was mich vorher innerlich gruseln ließ, fühlte sich jetzt gar nicht mehr so schlimm an. 

Bis zur Rückkehr meines Mannes übte ich weiter: Einkaufen, ein Ausflug in ein nahe gelegenes Städtchen über die Autobahn, eine Fahrt zum Kindergarten. Und das alles mit einer dauerquasselnden 3Jährigen und einem schreienden Baby auf der Rückbank! Innerhalb kurzer Zeit hatte ich schon viel mehr geschafft, als ich mir anfangs zugetraut hatte. Auch meine Eltern und meine Schwester waren beeindruckt. Je näher die Rückkehr meines Mannes rückte, desto mehr formte sich ein Gedanke in mir: Ich werde meinen Mann mit unseren beiden kleinen Kindern vom Flughafen abholen! Als ich meinen Eltern davon erzählte, rieten sie mir ab. „Übernimm dich nicht! Du musst das nicht tun! Die Autobahn! Und das Parkhaus!!!“

Am Abend vor meiner „großen Reise“ surfte ich durchs Netz. Ich stieß auf Foren, in denen sich Leute über das Parkhaus am Frankfurter Flughafen aufregten: viel zu eng, wer soll da ohne Schrammen parken können? Mein Mut verließ mich. Beunruhigt legte ich mich ins Bett. Als ich in der Nacht aus einem Traum aufwachte, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Wer sagt, dass diese Leute recht haben? Vielleicht haben sie einfach ein Problem mit Parkhäusern? Ich werde mir selbst ein Bild machen. Am Morgen setzte ich mich wieder vor den PC. Jetzt hatte ich einen Plan B: Ich werde in dieses Parkhaus fahren, und wenn es wirklich so schlimm ist, fahre ich einfach wieder raus und parke an einem S-Bahnhof in der Nähe. Von dort nehmen wir dann die Bahn zum Flughafen. Vier Stunden vor Ankunft meines Mannes fuhren wir los, viel zu früh, aber für meinen Plan B brauchte ich einen Puffer. Zum Glück brüllte das Baby nicht. Je näher wir dem Flughafen und dem Parkhaus kamen, desto nervöser wurde ich. Meine Zunge klebte am Gaumen. Ich erinnerte mich an die Worte von Frau Caillé: tief durchatmen und Schultern entspannen.Jetzt konzentrierte ich mich voll auf den Weg vor mir. Abfahrt, eine Baustelle, die Hinweisschilder zum Parkhaus. Dann fuhr ich ins Parkhaus ein. Ganz langsam im ersten Gang ging es in Kurven immer weiter bergab. Ich passierte die erste Ebene. Dort wollte ich nicht parken, da es hier trotz grüner Ampel bestimmt schon ziemlich voll war. Als ich die zweite Ebene erreichte, fuhr ich ein und war überrascht: Es war wirklich geräumig! Das Parken war dann auch ganz einfach. Es gab genügend freie Plätze und ich parkte sogar rückwärts ein, wie es mir Frau Caillé empfohlen hatte. War ich stolz! Und mein Mann war sichtlich erleichtert, dass wir nicht mit dem ganzen Gepäck in die S-Bahn mussten! Ich ließ es mir dann auch nicht nehmen und fuhr uns vier mit dem Auto zurück. 

Vor einigen Tagen habe ich mir nun mein erstes eigenes Auto gekauft. Es fühlt sich toll an. Die Angst ist zwar nicht weg, aber ich habe gelernt, dass sie ein wertvoller Begleiter sein kann, der mich vor gefährlichen Situationen schützt. Jetzt erwartet mich ein Sommer voller toller Ausflüge mit meinen beiden Töchtern! 

Ich kann die Zusammenarbeit mit Frau Caillé wirklich empfehlen. Sie hat mir geholfen, meine Angst zu überwinden und mir viele wirklich hilfreiche Tipps gegeben, wie ich sicher Autofahren kann! Vielen Dank dafür.

M. Büchner aus Mainz

"...ganz entspannt mit dem Auto in den Urlaub fahren."

Ich habe seit vielen Jahren den Führerschein und fahre etliche Kilometer im Jahr. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich immer wieder auf Situationen im Straßenverkehr gestossen bin, die mir Unbehagen bereitet haben: Das Auffahren auf die Autobahn wurde mir im Laufe der Zeit immer unangenehmer. Ich war nervös, mein Puls schlug schneller und wenn ich es dann auf die Fahrbahn geschafft habe, bevor die Beschleunigungsbahn zu Ende war, war ich unglaublich erleichtert. Puhh, das ging irgendwie nochmal gut… Oft war ich unsicher: schaffe ich es noch rechtzeitig über die grüne Ampel zu fahren oder wird sie gar rot wenn ich gerade drüber fahre und schlimmsten Falls sogar geblitzt? Wenn ich auf der Landstraße unterwegs war und vor mir ein Traktor fuhr, habe ich mich nicht getraut zu überholen und erst recht nicht, wenn hinter mir schon andere PKWs fuhren: Ich hatte Sorge, dass in dem Moment in dem ich das Überholen anfange, einer der PKWs hinter mir auch ausschert und ich in ihn hineinfahre. 

Irgendwann fasste ich den Entschluss, etwas dagegen zu tun, denn das Autofahren wurde für mich immer anstrengender. Ich wurde über das Internet auf Frau Caillé aufmerksam und buchte bei Ihr ein Coaching. Ich bin sehr froh, dass ich das getan habe. Frau Caillé hat mich dabei unterstützt, in den für mich schwierigen Situationen wieder gelassen und ruhig zu sein – die Situationen als leicht und völlig selbstverständlich zu erleben. Durch Frau Caiillé habe ich neue Verhaltensmöglichkeiten gelernt, wie ich im Straßenverkehr wieder sicher und bewusst fahren kann. Das erleichtert mich immer wieder aufs neue und heute fahre ich in diesen Situationen mit einem Schmunzeln und freue mich darüber, auch ganz entspannt mit dem Auto in den Urlaub fahren zu können. 

Ich sage: Vielen Dank dafür! 

Brigitte F. aus Frankfurt 

"Ich habe einen großen Schritt gemacht."

Dieses Wochenende bin ich mit meinem Mann zu Real und zum Fitnessstudio gefahren. Wow! Ich habe das geschafft! Niemand hat mich angehupt und ich habe den Motor niemals abgewürgt! Es war unglaublich. Mein Mann hat den großen Unterschied bemerkt. Er hat gesagt, dass ich selbstbewusster bin und ich das Auto gut behandelt habe. Er hat gesagt, dass ich die Fahrspur gut gewechselt habe und ich gut mit den Spiegeln arbeite. Ich bin wirklich viel besser geworden.

Zum Fitnessstudio habe Ich eine kurze Strecke auf der Autobahn probiert. Ich war wirklich entspannt. Ich bin stolz auf mich. Ich habe einen großen Schritt gemacht.

Ich möchte weiter fahren und mein Selbstbewusstein verstärkern. Ich übe weiter auf der Autobahn und Parken.

Maria G. aus Sulzbach

"Hervorragend, ich fahre wieder Auto!"

Ich besitze seit über vierzig Jahren einen Führerschein; meine Fahrpraxis ist allerdings sehr gering. Meine letzte Fahrt liegt über 15 Jahre zurück. Ziel der Fahrstunden war es, meine Mobilität zurückzugewinnen.

Dieses Ziel habe ich mit Frau Caillés Hilfe erreicht.

Von Anfang an hat sie mir das Gefühl von Zuversicht und Sicherheit vermittelt, Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt. Notwendige Kritik hat sie in Form von Verbesserungsvorschlägen geäußert und jederzeit nützliche Hinweise gegeben.

Seit acht Tagen fahre ich regelmäßig Auto. Ohne die Unterstützung der Fahrschule Abgefahren hätte ich das nicht geschafft. Dafür bin ich sehr dankbar.

Im Schnelldurchgang wurden sämtliche Situationen des täglichen Autofahrens geübt: Ausparken, Einparken, Vorfahrtsregelungen, Spurwechsel, Rückwärtsfahren, Kommunikation, Autobahnauffahrt und andere. Für mich war die Vorgehensweise angemessen und sinnvoll.

Mein persönlichen Ergebnis: Hervorragend, ich fahre wieder Auto!

Barbara K. aus Oberursel

Freiheit ich komme!!!!

Erst habe ich mich gar nicht ins Auto getraut, aber dann habe ich mich nach und nach wieder heran gewagt. Seither läuft es wirklich super gut!! Ich versuche jede Gelegenheit zu nutzen und zu üben.
Es gab auch keine Situation mehr, in der ich mich unsicher oder unwohl gefühlt habe. Auch an die Autobahn habe ich mich bereits rangetraut! Das war wirklich ein unglaublich tolles Gefühl, dass ich mich dazu überwunden habe und es auch so gut geklappt hat!!!
Die Strecken werden immer etwas größer!! Freiheit ich komme! 🙂
Über diese Entwicklung bin ich super glücklich! Rückblickend betrachtet hätte ich das ohne Sie nicht geschafft! Danke für Ihre Geduld und Ihre wunderbare Arbeit!

(anonym)

"Die Angst vorm Autofahren ist noch nicht weg, aber ich stelle mich ihr..."

Es läuft wirklich super. Natürlich ist die Angst noch nicht weg, aber ich stelle mich ihr und merke, dass es mit dem Autofahren immer besser klappt. Wenn mich eine Situation stresst, dann probiere ich langsam zu machen und mich nicht zu hetzen.

Ich bin gespannt, wie es mit mir weitergeht… Aber ich kann einfach nur danke sagen!!! In so kurzer Zeit so eine Veränderung – ich bin echt überrascht… Ich habe langsam meine Selbstständigkeit zurück und das macht auch richtig Spaß.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten!

(anonym)

"Drängelnde Raser im Rücken, ein Unfall, dem ich ausweichen musste..."

Ich bin am Tag nach unserem Coaching wie geplant gefahren. Vorher war ich wieder etwas nervös, aber während des Fahrens war die Angst verflogen. Ich bin erstmal eine bekannte Strecke gefahren und dann auf die Autobahn. Es war ganz einfach. Es kam wirklich alles, womit ich früher schlecht umgehen konnte, drängelnde Raser im Rücken, ein Unfall, dem ich ausweichen musste, ein großer Bus vor mir, der mir die Sicht auf den Frankfurter Stadtverkehr verwehrte und und und. Natürlich mir vollkommen unbekannte Strecken und kaum Parkplätze. Es war alles dabei und ich war trotzdem entspannt.

Ich merke, wie ich routinierter werde. Und ich habe Freude am Fahren. Ich sehe es als Herausforderung, an der ich wachsen werde und die mir sogar Freude bereiten wird, wenn ich mir Zeit nehme.

Vielen Dank!

(anonym)

Über mich

„Ich bin Therapeutin geworden, weil es mich begeistert, Menschen bei dem Erreichen Ihrer Ziele zu begleiten und zu unterstützen.“

Ich habe mich nach und nach immer mehr auf das Thema Fahrangst im Allgemeinen sowie in einzelnen Situationen (wie z.B. Autobahnfahren) spezialisiert, weil es dort Handlungsbedarf gibt und es mir einfach sehr viel Spaß macht.

Kontakt

Simone Caillé
Im Hain 1
35410 Hungen-Nonnenroth
(bei Gießen)
Telefon 06402 – 70 82 973

Hasengarten 45
61440 Oberursel
Telefon 06172 – 30 29 13

Haupstraße 69
55758 Mörschied

Mobil   0151 – 288 25 284
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